Gestern im Kino – heute mein Review zu X-Men – frisch aus dem Kino! Der mittlerweile 7te X-Men Film lockt seit Donnerstag in die deutschen Kinos. Ob sich das lohnt und warum auch das noch lange nicht das Ende der X-Men Filme ist lest ihr hier.
Angefixxt durch die letzten Trailer habe ich mich gestern spontan entschlossen abends noch ins Kino zu flitzen und den neusten Teil der X-Men Reihe im Kino anzuschauen. Und hier ist es mein Review zu X-Men. Im neusten X-Men mit dem Titel „Zukunft ist Vergangenheit“ werden, wie der Titel schon vermuten lässt Zukunft und Vergangenheit vermischt. Der Film beginnt in der nahen Zukunft, in der ein sehr düsteres Szenario der Welt dargestellt wird. Verwüstete Städte überall auf der Welt, Mutanten und Menschen zusammengetrieben und von hochtechnologischen Maschinen bewacht. Massenhaft werden tote Mutanten auf einer Müllkippe abgeladen. Wirklich keine schöne Aussicht auf die Zukunft. Doch einige der Helden aus den alten Filmen kämpfen weiterhin gegen die von Trask-Industries hergestellten Mutanten-Killer. Doch wie Professor X schon sagt (und ja er lebt) „So wenige sind übrig“.
Riesige Robotor und die Zeitreise in die Vergangenheit
Diese Sentinels genannten Robotor sind nahezu unbezwingbar und darauf programmiert jeden Mutanten auszulöschen oder zu fassen. Dabei können Sie sich an jeden Mutanten anpassen um diese zu besiegen. Ursache für diesen Krieg war die Ermordung des Professors Bolivar Trasks durch Mystique. Was der Professor angestellt hat um sich diesen Zorn aufzuhalsen ist abscheulich, wird an dieser Stelle aber nicht verraten. Und so versuchen die Mutanten einen letzten verzweifelten Versuch um diesen Krieg zu verhindern. Sie schicken Wolverines Gedanken zurück in die Vergangenheit und sei damaliges Ich, um so die Zukunft zu beeinflussen.
Das ist durchaus unterhaltsam, vor allem weil der Gute direkt im Jahr 1973 aufwacht und dort ist alles noch etwas funky 😀 (Passende Oldschool Funk Playlist findet ihr hier) Aber diese Zeit bei Professor X und Beast ist gänzlich anders als er sich diese vorgestellt hat. Der Professor ist am Ende und hat seine Kräfte verloren und die Schule für die Mutanten ist wegen des Vitnam-Kriegs geschlossen und am verfallen.
Doch der Professor lässt sich überzeugen, gemeinsam mit seinem alten Freund Eric alias Magneto die Welt zu retten, in dem er das Attentat von Mystique auf Trask verhindert. Dabei wird sie in der normalen Vergangenheit nämlich erst gefangen und dient mit Ihrer DNA als Vorlage und Schlüssel für die Sentinal Killerroboter.
Die Geschichte ist durchaus glaubhaft, zeigt mal eine andere Perspektive, ist sehr tiefgehend und emotional und geradezu perfekt fürs Kino gemacht. Mir hat die Story jedenfalls sehr gut gefallen. Der Comic-Blockbuster ist mit seinen 3D-Effekten zwar auch eher etwas sparsam umgegangen, dafür sorgt das Werk von Regisseur Bryan Singer aber durchaus beeindruckend dafür dass ich mich in den Sitz presse. Vor allem die Sentinels sind mehr als nur beeindruckend. Aber so ist das mit riesigen Killer-Robotorn wohl immer so. Gefallen hat mir außerdem der geniale Auftritt des bereits erwähnten Mutanten Quicksilver, der sich superschnell bewegen kann und Magneto aus dem Pentagon befreit. Dass er ein Sohn von diesem ist, weiß er zwar nicht, auch wenn das im Film durch einen kurzen Satz angedeutet wird.
Zum Ende hin wird es immer dramatischer und emotionaler als in der Zukunft die Zeit davon läuft und die letzte Schlacht geschlagen wird. Dabei gibt es nur Opfer und die Mutanten werden bis zuletzt dezimiert. Ob und wie Logan dann die Welt rettet sei an dieser Stelle nicht verraten. Die Reise führt aber durch Vietnam, Paris und Washington und bleibt die ganze Zeit spannend.
Fazit
Mein Review zum neuen X-Men fällt daher sehr positiv aus. Der Film ist nach dem letzten Teil, der die Vergangenheit etwas besser beleutet hat eine gelungene Fortsetzung und erzählt eine mehr als nur spannende Geschichte. Es kommt keine Sekunde Langeweile auf und am Ende des Abspanns wird sogar noch ein Ausblick auf den nächsten Teil X-Men Apocalypse gegeben. Dieser wurde schon 2013 angekündigt und soll 2016 in die Kinos kommen. Da sich hier bereits erste Szenen mit dem neuen Ultra-Bösewicht aus dem alten Ägypthen zeigen ist es aber durchaus möglich, dass der Film vielleicht auch etwas früher bei uns in die Kinos kommt. Es geht übrigens wie aus der Comic-Vorlage deutlich wird um den Bösewicht Apocalypse genannten ersten Mutanten, der auch unter dem Manem En Sabah Nur im Jahr 3000 vor Christus bereits im alten Ägypthen geboren wurde. Dieser kann sich dank seiner überragenden Technologien selbst heilen und weiterentwickeln. Leider werden wir wohl noch etwas warten müssen, bis wir sehen wie sich die X-Men gegen einen solchen mächtigen Feind gebaupten. Der Kerl baut nämlich mal eben innerhalb von Sekunden eine neue riesige Pyramide und das nur mit der Kraft seiner Gedanken. Das könnte spannend werden!
Schade fand ich es etwas, dass die neuen Mutanten aus der Zukunft nur kurz gezeigt wurden und für den Film eigentlich keine große Rolle spielen. Erst gegen Ende verteidigen sie dann Logans Körper in der Zukunft, damit dieser die Zeitreise zu Ende führen kann. Das ist durchaus dramatisch, lässt aber auch hoffen dass man die Mutanten dann in den nächsten Teilen mal wieder sieht. Vor allem die junge Mutantin Blink war ziemlich cool.
Trailer gibts übrigens im letzten Beitrag.